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Bewegungsplanung mit fetten Hindernissen

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„Bewegungsplanung mit fetten Hindernissen“ von Eva Stöwe (Katzazi@gmx.de) 4   Dichte einer k-fat-Umgebung Jetzt  wo  wir  ein  „Kompaktheits“-Maß,  die  k-Fatness  haben,  können  wir  uns  überlegen, welche Auswirkungen es hat, wenn wir eine Umgebung nur mit k-fat-Hindernissen für einen ebenfalls k-fat-Roboter haben. Wie einleitend erwähnt wäre es schön, wenn durch diese k- Fatness  die  Dichte  dieser  Umgebung,  also  die  Zahl  der  Objekte,  die  innerhalb  eines bestimmten Raumes (z.B. in der Reichweite des Roboters) liegen können, klein ist. Wenn wir uns allerdings noch einmal an die Anfangsüberlegungen erinnern, ist nicht nur die k-Fatness der Objekte selbst, sondern auch das Größenverhältnis zwischen dem Roboter und den Hindernissen relevant. Daher brauchen wir noch ein Maß für die Größe von Objekten. 4.1 Der minimal umschliesende Hyperspharen Radius (MES) Definition 4: Der minimal umschließende Hypersphären Radius (MES) eines Objektes E, ist der Radius der kleinsten Hypersphäre, die E ganz enthält. Im    2-dimensionalen    ist    die    minimal    umschließende Hypersphäre eines Objektes E der Umkreis um dieses Objekt, die 3-dimensionalen die Umkugel. Der MES ist demnach der Radius des Umkreises bzw. der Umkugel. Es  gibt  auch  alternative  Ansätze  zur  Bestimmung  der Größe    eines    Objektes,    z.B.    über    das    Volumen    (der Hypersphäre).  Da  Radius  und  Volumen  aber  voneinander Abhängig    sind,    und    der    Radius,    egal    in    welcher Ausgangsdimension   wir   uns   befinden,   immer   einheitlich eindimensional ist, haben wir den MES als Maß gewählt. MES E 4.2 Zusammenhang zwischen k-Fatness und Dichte einer Umgebung Theorem 1: Sei k 1, c 0 und eine Menge sich nicht berührender k-fat-Objekte in d mit ÍE MESE p. Dann ist die Anzahl der Objekte E , innerhalb jeder Region R mit MESR=c*p begrenzt durch k*(c+1)d. Beweis: Idee:  Wähle  eine  Region  T,  so  dass  jedes  E,  das  R  schneidet,  ein  bestimmtes  minimales Volumen  in  T  hat.  Da  sich  die  Objekte  jeweils nicht überschneiden kann man dann dieses Volumen mit dem Volumen von T vergleichen und erhält eine obere Schranke der Anzahl der Objekte in R: Zur  Bestimmung  der  Region  T  bilden  wir  zuerst den d-dimensionalen „Umkreis“ um die Region R. Dieser habe den Mittelpunkt O. Sein Radius entspricht dem MESR ist also c*p. Wir erhalten nun T, indem wir den Radius um p verlängern. T ist also die Hypersphäre SO,c*p+p. Seite 8
  
Greifertechnik: Effektoren für Roboter und Automaten
Siehe auch:
Grundlagen der Handhabungstechnik
Taschenbuch Robotik - Montage - Handhabung
Industrieroboter: Methoden der Steuerung und R...
Greifer in Bewegung: Faszination der Automatisie...
Taschenbuch der Automatisierung
3DConnexion Space Navigator Professional optische...
 
   
 
     
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